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Anmeldung Erwachsener
Führung mit Verkostung Mittelalter Wien
45,00
15 restant(s)
Anmeldung Kinder
Führung mit Verkostung Mittelalterliches Wien
29,00
15 restant(s)

Mittelalterliches Wien – Leben, Alltag und Genuss in einer aufstrebenden Stadt

Das mittelalterliche Wien war kein stilles Relikt vergangener Zeiten, sondern eine lebendige, wachsende Stadt voller Bewegung, Gerüche, Geräusche und Begegnungen.

Praktische Informationen:

📅 Samstag, 30. Mai 2026

⏰ 16:00 bis ca. 18:00 Uhr

📍 Treffpunkt: Mariensäule am Hof, 1010 Wien

💰 €45,- / Erwachsener,  €29,- / Kinder (inkl. Führung und Verkostungen)

📌 Hinweis: Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter und ab einer Gruppengröße von 5 Teilnehmer statt.

Das mittelalterliche Wien war laut, lebendig und voller Kontraste. Enge Gassen, geschäftige Märkte und der Duft von Brot, Rauch und Gewürzen bestimmten das Stadtbild. Während einfache Menschen mit einfachen Zutaten auskommen mussten, konnten sich wohlhabendere Haushalte bereits exotische Gewürze leisten, die über weite Handelsrouten nach Wien gelangten. Zwischen dem 12. und 15. Jh. entwickelte sich Wien von einer befestigten Siedlung zu einem wichtigen Zentrum im Herzen Europas – geprägt von Handel, Handwerk, Religion und einer sich stetig verändernden Gesellschaft.

🏰 Die Stadt und ihre Struktur

Im Hochmittelalter war Wien von einer mächtigen Stadtmauer umgeben, die Schutz bot, aber auch klare Grenzen setzte. Innerhalb dieser Mauern verdichtete sich das Leben: enge Gassen, dicht gedrängte Häuser und öffentliche Plätze wie der Bereich rund um den heutigen „Am Hof“, der bereits damals ein zentraler Ort für Handel und Versammlungen war.

Die Stadt war streng organisiert. Zünfte regelten das Handwerk, Märkte strukturierten den Handel, und kirchliche Institutionen hatten großen Einfluss auf das tägliche Leben. Die Bevölkerung war sozial klar gegliedert: vom einfachen Tagelöhner über Handwerker bis hin zu wohlhabenden Kaufleuten und geistlichen Würdenträgern.

🛍️ Handel und Märkte – Wien als Drehscheibe

Wien profitierte stark von seiner Lage an wichtigen Handelsrouten. Waren aus dem Osten – darunter Gewürze, Stoffe und Luxusgüter – gelangten über Zwischenhändler in die Stadt. Gleichzeitig wurden lokale Produkte wie Getreide, Wein oder Vieh gehandelt.

Märkte waren das wirtschaftliche Herz der Stadt. Hier trafen sich Menschen aus unterschiedlichen Regionen, tauschten Waren aus und verbreiteten Nachrichten. Der Handel war streng reguliert, Preise wurden kontrolliert, und Qualität war entscheidend – nicht zuletzt, um das Vertrauen der Käufer zu sichern.

Besonders Gewürze spielten eine bedeutende Rolle: Sie waren nicht nur kulinarisch wertvoll, sondern auch Statussymbole. Wer Pfeffer oder Safran verwendete, zeigte Wohlstand.

🍷 „Zwischen Brot und Begehren – Eine kulinarische Zeitreise ins mittelalterliche Wien“

Wie schmeckte das Mittelalter wirklich? Welche Düfte lagen in den Gassen Wiens, welche Gewürze veredelten Speisen – und was kam tatsächlich auf den Tisch von Bürgern, Händlern oder wohlhabenden Haushalten?

Mit unserer besonderen Stadtführung mit Verkostung laden wir Sie ein, Wien aus einer Perspektive zu entdecken, die oft verborgen bleibt: die kulinarische Geschichte des Mittelalters. Diese Führung verbindet fundiertes historisches Wissen mit sinnlicher Erfahrung – und macht Vergangenheit im wahrsten Sinne des Wortes schmeckbar.

🕰️ Eine Reise in die Vergangenheit – mitten in Wien

Diese Führung mit Hana, unsere Stadtflüsterin von Hana Tours Vienna  ist eine Einladung, das mittelalterliche Wien neu zu entdecken – nicht durch große Ereignisse oder bekannte Persönlichkeiten, sondern durch den Alltag, durch Essen, durch das, was Menschen täglich miteinander verbunden hat.

Das Leben im mittelalterlichen Wien war stark von Handwerk geprägt. Schmiede, Bäcker, Gerber oder Tuchmacher arbeiteten oft direkt in ihren Häusern. Die Zünfte regelten Ausbildung, Qualität und Preise und sorgten für eine gewisse soziale Absicherung ihrer Mitglieder.

Der Alltag war arbeitsintensiv. Der Tagesrhythmus orientierte sich am Licht, und viele Tätigkeiten waren körperlich fordernd. Gleichzeitig gab es aber auch feste Zeiten für Märkte, religiöse Feste und gemeinschaftliche Aktivitäten.

⛪ Religion und Lebensrhythmus

Die Kirche war allgegenwärtig und strukturierte das Leben der Menschen. Feiertage, Fastenzeiten und Rituale bestimmten den Jahresablauf. Religiöse Vorstellungen beeinflussten nicht nur das Verhalten, sondern auch die Ernährung und medizinische Praktiken.

Klöster spielten zudem eine wichtige Rolle als Wissenszentren. Hier wurden Texte kopiert, Heilpflanzen kultiviert und auch kulinarisches Wissen bewahrt und weiterentwickelt.

👉🏻Was Sie erwarten können

  • Einführung in die Vielfalt und Geschichte Wiens im Mittelalter

  • Spannende historische Einblicke beim Spaziergang durch den 1. Bezirk

  • Kleine Verkostungen aus dieser langen Epoche

  • Genussvolle Anekdoten und Hintergrundwissen zum Mittelalter in Österreich und Wien

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