Eine Woche lang werden die Kinder in diesem Erlebniscamp Einsicht in den Alltag vergangener Kulturen bekommen. Eine Archäologin nimmt sie mit auf eine Zeitreise! In diesen Workshops wird spielerisch die Geschichte nähergebracht: An jedem Tag wird zu einer Epoche etwas gebastelt, das am Ende der Woche mit nach Hause genommen werden darf. Außerdem werden die Kinder alte Rezepte nachkochen und somit die Geschichte des Menschen von der Steinzeit bis ins Mittelalter mit allen Sinnen erleben.
Praktische Hinweise
📅10. – 14. August 2026
⏰ jeden Tag von 8h30 bis 16h30
📍 Cocoloco
📝 Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher bitten wir um rechtzeitige Anmeldung: mind. 5 TN max. 12 TN zwischen 6 und 12 Jahren
💰Kosten & Organisation
- Wochenkurs: 340 €
- Einzeltag: 70 € pro Tag
- Im Preis enthalten:
- Mittagessen und Jause
- Bastelmaterial
- Unterlagen zu den untersuchten Epochen
- Anmeldung für einzelne Tage:
- bitte per E-Mail an office @ archeomuse . com
- Betreuung:
- optional von 8:00 bis 8:30 (nach Rücksprache)
Montag, 10. August 2026
Was machen Archäologen eigentlich? Wie arbeiten sie, und welche Spuren der Vergangenheit entdecken sie dabei? Genau das schauen wir uns gemeinsam an. Wir graben selbst, lernen archäologische Methoden kennen und verfassen einen kleinen wissenschaftlichen Bericht.
Am Nachmittag tauchen wir in die Welt der Kelten ein: Wie viel Wahrheit steckt in Asterix – und was ist reine Erfindung? Wie lebten die Kelten wirklich?
Dienstag, 11. August 2026
Was war das Mittelalter wirklich? War diese Zeit tatsächlich so düster, wie oft behauptet wird? Wir wissen: ganz und gar nicht! An unserem zweiten Tag rücken die Menschen und ihren Alltag in den Mittelpunkt. Wie lebten sie, was prägte ihr tägliches Leben? Lasst euch überraschen!
Mittwoch, 12. August 2026
Wo entstand die erste Schrift der Menschheit? Heute reisen wir nach Mesopotamien und entdecken, wie und warum dort geschrieben wurde. Wir erkunden beeindruckende Bauwerke aus Babylon, Assur und Sumer und lernen die Götterwelt kennen. Dabei versuchen wir nachzuspüren, wie der Alltag der Menschen aussah – vom Leben in der Stadt über Religion bis hin zu Arbeit und Ritualen.
Donnerstag, 13. August 2026
Warum faszinieren uns die Römer bis heute? Wir werfen einen Blick in ihren Alltag und begleiten einen jungen Römer in die Schule. Wo fand der Unterricht statt? Wer unterrichtete – und was stand auf dem Lehrplan? Dabei erfahren wir, wie Kinder im Römischen Reich aufwuchsen, womit sie spielten, welche Pflichten sie hatten und wie ihr Alltag zwischen Familie, Schule und Freizeit aussah.
Freitag, 14. August 2026
Am letzten Tag haben wir Zeit uns noch den Freizeitgestaltungen in der Antike unter die Lupe zu nehmen. Welche Spiele haben sie erfunden? Welche Spielsachen gab es schon? Im zweiten Teil des Tages bereiten wir uns vor unseren Eltern auf eine historische Zeitreise mitzunehmen!
In diesem mehrtägigen Erlebniscamp begeben wir uns auf eine spannende Reise durch die Geschichte. Jeder Tag ist einer anderen Epoche gewidmet und eröffnet einen neuen Blick auf das Leben der Menschen in vergangenen Zeiten. Gemeinsam entdecken wir, wie Archäologen arbeiten, wie Wissen über die Vergangenheit entsteht und was uns Funde über Alltag, Glauben, Wohnen, Lernen und Zusammenleben erzählen können.
Geschichte wird in diesem Erlebniscamp nicht nur erzählt, sondern aktiv erfahren: Die Kinder tauchen in vergangene Lebenswelten ein, vergleichen gängige Vorstellungen mit historischen Erkenntnissen und setzen sich spielerisch wie auch kreativ mit den jeweiligen Epochen auseinander. Durch praktische Aktivitäten, gemeinsames Ausprobieren und eigenes Gestalten wird Geschichte greifbar und lebendig.
Ziel des Erlebniscamps ist es, Neugier zu wecken, historische Klischees zu hinterfragen und zu zeigen, dass jede Epoche ihre eigenen Besonderheiten, Herausforderungen und faszinierenden Geschichten hatte. So entsteht ein abwechslungsreiches Programm, das Wissen vermittelt, zum Mitdenken anregt und vor allem Freude an Geschichte macht.
Ein zentraler Gedanke dieses Erlebniscamps ist es, Geschichte aus der Perspektive der Menschen zu betrachten. Nicht große Schlachten oder berühmte Herrscher stehen im Mittelpunkt, sondern der Alltag: Wie lebten Kinder früher? Was aßen die Menschen, wie wohnten sie, wie arbeiteten sie und wie erklärten sie sich die Welt? Diese Fragen helfen dabei, vergangene Gesellschaften besser zu verstehen und zugleich Bezüge zur eigenen Lebenswelt herzustellen. Geschichte wird so nicht als fernes, abstraktes Thema wahrgenommen, sondern als etwas zutiefst Menschliches.
Besonderes Augenmerk liegt auf dem aktiven Mitmachen. Die Kinder werden nicht nur Zuhörer, sondern selbst zu Forschenden, Entdeckenden und Gestaltenden. Sie lernen, genau hinzusehen, Fragen zu stellen und eigene Schlüsse zu ziehen. Dabei geht es nicht um richtig oder falsch, sondern um Neugier, Beobachtung und gemeinsames Nachdenken. Diese offene Herangehensweise stärkt das Selbstvertrauen und fördert wichtige Kompetenzen wie kritisches Denken, Teamarbeit und Ausdrucksfähigkeit.
Das Erlebniscamp verbindet auf spielerische Weise Wissensvermittlung und Kreativität. Durch Bastelarbeiten, kleine Experimente, Rollenspiele und praktische Übungen werden Inhalte vertieft und nachhaltig verankert. Das eigene Tun macht historische Themen begreifbar und sorgt dafür, dass Erlerntes nicht nur verstanden, sondern auch erinnert wird. Gleichzeitig wird Raum für Fantasie gelassen, denn Geschichte lebt nicht nur von Fakten, sondern auch von Vorstellungskraft.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der bewusste Umgang mit historischen Bildern und Klischees. Viele Vorstellungen über vergangene Zeiten stammen aus Filmen, Comics oder populären Erzählungen. Im Erlebniscamp lernen die Kinder, diese Bilder zu hinterfragen und mit archäologischen und historischen Erkenntnissen zu vergleichen. Dabei wird deutlich, dass Geschichte oft vielschichtiger, bunter und spannender ist, als es vereinfachte Darstellungen vermuten lassen.
Das Erlebniscamp ist altersgerecht konzipiert und legt großen Wert auf eine positive Lernatmosphäre. Neugier und Fragen sind ausdrücklich erwünscht, individuelle Interessen werden aufgegriffen und unterschiedliche Zugänge zum Lernen berücksichtigt. Jedes Kind bringt eigene Erfahrungen, Stärken und Ideen mit – diese Vielfalt wird als Bereicherung verstanden und bewusst in das gemeinsame Arbeiten eingebunden.
Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit Geschichte spielt auch das soziale Miteinander eine wichtige Rolle. Gemeinsames Entdecken, Diskutieren und Gestalten stärkt den Zusammenhalt in der Gruppe und fördert gegenseitige Rücksichtnahme. Die Kinder lernen, ihre Gedanken zu teilen, anderen zuzuhören und gemeinsam Lösungen zu finden. So wird das Erlebniscamp auch zu einem Raum für soziale Erfahrungen und neue Freundschaften.
Das Programm ist bewusst abwechslungsreich gestaltet, um Konzentrationsphasen und aktive Elemente ausgewogen zu verbinden. Bewegung, Kreativität und Ruhe wechseln sich ab und sorgen dafür, dass die Kinder mit Freude und Aufmerksamkeit dabei bleiben. Dabei steht nicht Leistungsdruck im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erleben und Entdecken.
Ein besonderes Anliegen des Erlebniscamps ist es, Begeisterung für Geschichte und Archäologie zu wecken. Die Kinder sollen erfahren, dass Vergangenheit kein trockenes Schulfach ist, sondern ein spannendes Puzzle aus Geschichten, Spuren und Fragen. Wer einmal selbst ausprobiert hat, wie archäologische Erkenntnisse entstehen, blickt auch auf Museen, Ausgrabungen und historische Orte mit anderen Augen.
Gleichzeitig vermittelt das Erlebniscamp grundlegende Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten – altersgerecht, verständlich und spielerisch. Beobachten, dokumentieren, vergleichen und interpretieren sind Fähigkeiten, die nicht nur für die Archäologie wichtig sind, sondern weit darüber hinaus. Sie fördern ein reflektiertes Denken und einen bewussten Umgang mit Wissen.
Abschließend bietet dieses mehrtägige Erlebniscamp eine einzigartige Gelegenheit, Geschichte intensiv, kreativ und mit allen Sinnen zu erleben. Jeder Tag eröffnet neue Perspektiven, jede Epoche bringt eigene Fragen und Überraschungen mit sich. Am Ende nehmen die Kinder nicht nur neues Wissen mit nach Hause, sondern auch Erlebnisse, Erinnerungen und die Erkenntnis, dass Geschichte lebendig ist – und uns bis heute begleitet.





